Prämierungsfeier des U_ACT-Wettbewerbs 2017/18

Die Gewinner stehen fest!
133 Schüler_innen und 20 eingereichte Filme

Im Casablanca Kino wurden am Mittwoch, 21. Februar, zum sechsten und letzten Mal die Gewinner des Filmwettbewerbs U_ACT prämiert. 133 Schüler_innen hatten sich an dem Projekt beteiligt, bei dem die Teilnehmer_innen mit ihrer Handykamera auf Entdeckungsreise durch die Oldenburger Museen und Kunsthäuser gehen. Unter den 20 eingereichten Handyfilmen wurden die drei besten von einer Jury ausgewählt.

In diesem Jahr nahmen die Besucher_innen der Prämierungsfeier für das UACT-Projekt 2017/18 in den kuschelig, samtroten Sitzen des Casablanca-Kinos platz, um die 20 eingereichten Filme stilecht auf der Kinoleinwand zu bewundern. Für die Schüler_innen war es ein ganz besonderes Erlebnis die eigenen Filme auf diese Art anzuschauen. Im Anschluss an einen kleinen Rückblick auf das UACT-Programm und nach der Bekantgabe der zwei lobenden Erwähnungen, verkündete Nina Bochmann von Edith-Russ-Haus die Gewinner_innen dieses letzten UACT-Wettbewerbs.

Anfang Februar war die Jury bestehend aus Sandrine Teuber (Stadtmuseum Oldenburg und Horst-Janssen-Museum Oldenburg), Doris Korte (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte), Nina Bochmann (Edith-Russ-Haus), Mareike Urfels (Kunstverein Oldenburg), Dörte Mittwollen (Landesmuseum für Natur und Mensch) und Tosca Friedrichs (Landesmuseum Natur und Mensch), sowie die nun dazugehörige Schülerjury zusammen gekommen, um über die besten drei Filme des diesjährigen U_ACT-Projektes zu entscheiden. Nicht nur die filmische Umsetzung der Handlung war für sie ein wichtiges Entscheidungskriterium, sondern auch die Anwendung von unterschiedlichen Schnitttechniken und Effekten, sowie eine gute Kameraführung. Neben den drei Gewinner-Teams wurden zwei weitere Filme aufgrund ihres Ideenreichtums und technischen Umsetzung von der Jury lobend erwähnt.

1. Platz: „Fixierte Augenblicke“

gedreht im Horst-Janssen-Museum
Von: Jan-Marius Komorek, Friedrich Eller, Lennart Münstermann, Lennard Platzer, Fenja Schünemann & Stergios Tsakmakis
11. Klasse, Neues Gymnasium Oldenburg

„Unser erster Platz nimmt die Zuschauer mit. Die Bilder sind so stark, dass es keinen Dialog braucht. Der Film ist von der ersten Einstellung sowohl filmisch und inhaltlich, als auch von der Wahl des Settings und der Tonaufnahmen äußerst gut durchdacht. Die sehr schöne Story greift mit Leichtigkeit das Thema „Paare“ auf und lässt diese auf mehreren Ebenen, teilweise direkt, teilweise aber auch zurückhaltend und komplex, immer wieder auftauchen. Die Filmaufnahmen stellen nicht nur einen direkten Bezug zu der Ausstellung im Horst-Janssen-Museum her, sie erzählen sie weiter, binden sie in ihre Geschichte ein und erzeugen so mit den Filmbildern eine ganz eigene Ästhetik. Dieser diesjährige Platz 1 des UACT-Film-Wettbewerbs ist sauber produziert, geschlossen und vielfältig in seinem Handlungsstrang, sowie harmonisch in seinem Zusammenspiel zwischen Schnitt, Bildkomposition und Takt. Er vereint das Thema, das Museum, die Kunst und das Filmwerk in einer ganz eigenen Geschichte. Bravo! Herzlichen Glückwunsch an Jan-Marius, Friedrich, Fenja, Lennart, Stergios & Lennard!“

2. Platz: „Kaugummizigaretten“

gedreht im Stadtmuseum
Von: Niclas Schubert, Katharina Bunk, Jan-Eike Sturm & Sander Hummerich
12. Klasse, Altes Gymnasium Oldenburg

„Diese Story ist filmisch in jeder Einstellung stringent zur Dramaturgie umgesetzt. Die Paarungen finden sich auf sämtlichen Ebenen wieder und die Farbwahl, der Rhythmus und die Musik des Filmes gehen hier Hand in Hand. Die gut komponierten Bilder, die fast ohne Sprache auskommen, starten vor dem Horst-Janssen-Museum und folgen den Akteuren durch die Säle des Stadtmuseums. Vom ersten Aufhänger bis zur sich anbahnenden romantischen Annäherung ist die Erzählung und die Umsetzung auf mehreren Ebenen stimmig, in guter Qualität umgesetzt und endet mit einem kleinen Witz. Herzlichen Glückwunsch an Niclas, Katharina, Jan-Eike & Sander!“

3. Platz: „Ein Paar Rapper“

gedreht im Landesmuseum Natur und Mensch
Von: Hadi Abdul Samad, Nils Bucholz, Felix Steen
12. Klasse, Herbartgymnasium Oldenburg

„Dieser originelle Film macht viel Spaß und verbindet Wort und Bild. Ein leicht daherkommender lässiger Film, der sich angenehm frisch mit der Institution auseinandersetzt. Die Filmkomposition mit ihren Kamerabewegungen, Schnitten u.w. hat ein gutes Tempo und unterstützt den Dialog der beiden Protagonisten größtenteils so leichtfertig, dass gelungene und vielfältige Paarbildungen entstehen. Die Vorgabe der Verwendung von „Gema-freier Musik“ wurde in diesem Film mit Planübererfüllung eingehalten: Es wurde ein eigener Song produziert, der sich inhaltlich direkt auf das Landesmuseum für Natur & Mensch bezieht. Aufgrund der Dialoge, die Wort, Bild und Akteure gleichwertig miteinander verknüpft, kann dieses Werk auch nicht nur als reines Musikvideo gewertet werden – denn es geht darüber hinaus. Dieser Rap-Film könnte direkt als Imagefilm für das LMO Natur & Mensch verwendet werden. Herzlichen Glückwunsch an Hadi, Nils & Felix!“

Lobende Erwähnungen wurden für die Filme „Gedankenströme“ von Jan Grebe & Jonathan Behrens aus dem 12. Jahrgang des AGO, sowie für „Rick & Morty“ von Renke Labohm, Michael Janßen, Till Pophanken, Johannes Jähn &Jendrik Kontek aus der 9. Klasse des GAG ausgesprochen.  Die uns weitere Filme zum UACT-Programm finden sie auch auf dem YouTube-Kanal des Edith-Russ-Haus.

Mitten im Dreh: UACT im Schloss

Kurz vor der Preiverleihung wollen wir euch noch einen kleinen Einblick in den UACT-Wettbewerb geben. Vor Weihnachten haben wir Pauline und Ihre Mitschülerinnen vom Graf-Anton-Günther Gymnasium an einem Tag bei Ihrem UACT-Filmdreh ins Oldenburger Schloss begleitet. Die Wahl des Drehortes im Museum, die Kameraeinstellungen, die Beleuchtung….all diese Dinge zu beachten und auszukundschaften ist gar nicht so leicht, vor allem wenn das Museum Räume nach dem Location-Scouting die Pläne der Filmerinnen plötzlich durchkreuzt. Doch Pauline’s Gruppe hat sich schnell in die Gegebenheiten eingearbeitet.

Viel Spaß bei unserer kleinen Doku!

Jetzt wird’s ernst!

Die U_ACT-Jury tagt am Donnerstag, den 08. Februar!

Neben der Vertreter_innen der Museen und Kunsthäuser sitzen diesmal zum ersten Mal auch die Gewinner_innen des letzten Durchgangs in der Jury.

Wir sind gespannt auf die eingereichten Filme und freuen uns auf die Preisverleihung am 21. Februar!

Neuer Durchgang U_ACT 2017/18:

Der Wettbewerb hat begonnen

Der neue U_ACT-Durchgang in diesem Jahr hat begonnen.  Die ersten Kick-Off-Veranstaltungen wurden besucht, die U_ACT-Hefte liegen bereit und die Handy-Akkus sind geladen. Die nächste Runde für den museumspädagogischen Handyfilm-Wettbewerb für Schüler_innen ist eingeläutet. Weitere Informationen und aktuelle Hinweise folgen in Kürze auf dieser Webseite und auf Facebook.

Prämierungsfeier des U_ACT-Wettbewerbs 2016/2017

117 Schüler_innen und 15 eingereichte Handyfilme

Im Stadtmuseum Oldenburg wurden am Mittwoch, 22. Februar, zum fünften Mal die Gewinner des Wettbewerbs U_ACT prämiert. 117 Schülerinnen und Schüler hatten sich an dem museumspädagogischen Projekt beteiligt, bei dem die Teilnehmer_innen mit ihrer
Handykamera auf Entdeckungsreise durch die Oldenburger Museen und Kunsthäuser gehen.

Um 11 Uhr war es soweit: Bei der Preisverleihung für das U_ACT-Projekt 2016/2017 im Hüppesaal des Stadtmuseums Oldenburg wurden zum ersten Mal alle 15 eingereichten Filme präsentiert. Jan Blum vom Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg gab im Anschluss daran die von der Jury gewählten Gewinner_innen der ersten drei Plätze im Wettbewerb bekannt.

Anfang Februar war die Jury bestehend aus Sandrine Teuber (Stadtmuseum Oldenburg und Horst-Janssen-Museum Oldenburg), Doris Korte (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte), Jan Blum (Edith-Russ-Haus), Mareike Urfels (Kunstverein Oldenburg), Dörte Mittwollen (Landesmuseum für Natur und Mensch) und Kirsten Preuß (Landesmuseum Natur und Mensch) zusammen gekommen, um über die besten drei Filme des diesjährigen U_ACT-Projektes zu entscheiden.
Nicht nur die filmische Umsetzung der Handlung war für sie ein wichtiges Entscheidungskriterium, sondern auch die Anwendung von unterschiedlichen Schnitttechniken und Effekten, sowie eine gute Kameraführung. Neben den drei Gewinner-Teams wurden zwei weitere Filme aufgrund ihres Ideenreichtums und technischen Umsetzung von der Jury lobend erwähnt.

Den 1. Platz erhielten:

Caroline Funk, Marcel Hohn, Lukas Schrader, Esra Müller
(IGS Flötenteich)
für ihren Film ‚Der Picasso’, den sie im Horst-Janssen-Museum drehten.

Die Jury belohnte diesen Film aufgrund seines gelungenen Storyaufbaus mit dem ersten Platz. ‚Der Picasso’ ist ein spannender Kurzkrimi, dessen Handlung, Kameraarbeit und Musikeinsatz durch Reduktion und Klarheit besticht.

Der 2. Platz wurde vergeben an:

Angelina Kazarjan, Michelle Zaddach, Delberin Gök, Kilian Ramm
(Altes Gymnasium Oldenburg)
für ihren Film ‚Mannequin’. Ihr Film spielte im Prinzenpalais des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg.

Der Film ‚Mannequin’ begeisterte die Jury durch eine lustige Story, die sich gut in das Museum einfügt. Historische Figuren agierten hier mit Medien der Neuzeit. Ruhige Schnitte und eine klare Kameraführung setzen in diesem Film den Fokus auf das filmische Geschehen.

Der 3. Platz ging an:

Aleksandra Biesiecka, Lionel Fokou
(OBS Eversten)
für ihren Film ‚Tortured people’, der im Edith-Russ-Haus für Medienkunst gedreht wurde.

‚Tortured People’ beeindruckte die Jury aufgrund seiner Auseinandersetzung mit Darstellungen von Gewalt im Museum. Mit dem passenden Einsatz von Musik und einem wiederkehrenden Auftauchen der Farbe Rot unterstreicht der collagenartige Film die behandelte Thematik.

Lobend erwähnt wurden der Film ‚The Art Freezer’ von Bilal Mouzzam, Jonas Fakhro, Lionel Fokou, Mehran Naseri, Justin Strehl (OBS Eversten), in dem sich an einer Mannequin-Challenge im Museum versucht wurde, sowie Edmon Krushevcis (BBS Haarentor) Film ‚Drop you like’, der durch seinen experimentellen und rhythmischen Schnitt zu passender Musik begeisterte.

Die Preise der drei Gewinner-Teams wurden gesponsored vom Casablanca Kino, vom Team Breakout und Schwarzlicht Golf 3D.
Das U_ACT-Team bedankt sich herzlich bei den Förderern, den Sponsoren und natürlich bei allen teilnehmenden Schulen.

Eine Bewerbung für den nächsten Durchgang ist ab sofort möglich per E-Mail an

museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder unter https://uact-oldenburg.de

U-ACT goes facebook

Jetzt könnt Ihr U_ACT auch auf facebook liken!

U_ACT hat den Schritt in den Social-Media-Dschungel gewagt. Ab sofort werdet Ihr auch auf der facebook-Seite mit Fotos und aktuellen Infos auf dem Laufenden gehalten! Wir freuen uns auch auf Posts und auf Fotos, die Ihr während eures Drehs gemacht hab.

Über die facebook-Seite könnt Ihr uns auch direkt kontaktieren und Euch miteinander vernetzen.

U_ACT 2016/2017: Der Wettbewerb startet bald!

Die Filme für den U_ACT-Wettbewerb 2016/2017 müssen bis einschließlich 23.1.2017 als CD-ROM oder als DVD im Horst-Janssen-Museum/ Stadtmuseum Oldenburg zusammen mit dem Anmeldebogen abgegeben werden.

Bitte beachtet die für die Teilnahme festgelegten Filmanforderungen.

Ihr könnt den Film auch über den Online-Dienst www.wetransfer.com senden. Für Dateien bis zu 2GB ist der Online-Dienst kostenfrei. Als Empfänger gebt ihr museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de an.

Das U_ACT-Team freut sich auf Eure Einsendungen!

U_ACT 2015/2016: Das sind die Gewinner_innen

160 Schüler_innen und 13 eingereichte Handyfilme

Im Stadtmuseum Oldenburg wurden am Mittwoch, 17. Februar, zum vierten Mal die Gewinner des Wettbewerbs U_ACT prämiert. 160 Schülerinnen und Schüler hatten sich an dem museumspädagogischen Projekt beteiligt, bei dem die Teilnehmer mit ihrer Handykamera auf Entdeckungsreise durch die Oldenburger Museen gehen.

Um 12 Uhr war es soweit: Im Hüppesaal des Stadtmuseums Oldenburg warteten die Schüler_innen der teilnehmenden Schulen auf den Start der Prämierungsfeier. Hier gab Sandrine Teuber vom museumspädagogsichen Dienst Oldenburg nicht nur die Sieger_innnen bekannt, sondern zeigte zum ersten Mal alle 13 eingereichten Filme.

Anfang Februrar 2016 war bereits die Jury bestehend aus Sanrine Teuber (Stadtmusem Oldenburg und Horst-Janssen-Museum Oldenburg), Doris Korte (Landesmuseum Kultur und Mensch), Jan Blum (Edith-Russ-Haus) und Dörte Mitwollen (Landesmuseum für Natur und Mensch) zusammen gekommen. Nicht nur die filmerische Umsetzung einer Handlung waren für sie wichtige Enmtscheidungskriterium, sondern auch die Anwendung von unterschiedlichen Schnitttechniken.

Hier der Beitrag des Oldenburger Lokalsenders Oeins zur Preisverleihung:

 

Den 1. Platz erhielten:

Joshua Kühne, Pascal Oetken, Brian Samahadthei, Christian Fischer
10. Klasse von der Oberschule Eversten

für  ihren Film „Influence of Art“, den sie im Oldenburger Stadtmuseum drehten:

 

Der 2. Platz wurde vergeben an:

Tim Henschel, Janina Dreyer, Josefa Beyer, Charlotte Schreich
10. Klasse vom  Alten Gymnasium

für ihren Film „Mit blauer Dominante“. Ihre Handlung spielte Prinzenpalais des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg:

Der 3. Platz ging an:

Henrik Aleksi Fosså, Jon-Erik Fosså, Naemi Wassermann, Lennart Schönfisch, Mja Scheller
10. Klasse von der Graf-Anton-Günther Schule

für ihren Film „Der Tanz der Moorleichen“, der im Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg gedreht wurde:

Die Casablanca Gaststätten, Kultur und Kino GmbH, Dogtown und die Laser Tag Arena sponsorten die Preise für unsere Gewinner_innen und waren bei der Prämierungsfeier vor Ort, um die Gutscheine persönlich zu überreichen.

Vielen Dank!

Das U_ACT-Team bedankt sich herzlich bei den Förderern, den Sponsoren und natürlich bei allen teilnehmenden Schulen.

Eine Bewerbung für den nächsten Durchgang ist ab sofort möglich per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder unter https://uact-oldenburg.de.